Rund um die Cordillera Huayhuash

Es ist einer der berühmtesten Trecks in der Cordillera von Huayhuas. Er wird auch verglichen mit dem basislager Everest Trekk wegen seiner spektakulären Berge, wie z. B. dem zweithöchsten Gipfel Peru`s, Jerupaja mit 6600m. Es gibt eine große Vielfalt an berühmten Bergen, wie Jirishanca, Rondoy, Trapecio und Siula, der sogar in der Literatur der Bergwelt zu einem Bestseller führte. Auf der Tour kommen wir weiter durch malerische Orte, wie Llamac, Pocpa und Huayllapa. Wir bewegen uns während dieser Tour auf einer Höhe zwischen 3300m und 5000m. Man ist fern der modernen Zivilisation innerhalb dieser Cordillera für einige Tage. In dieser Zone gibt es wilde Vicunas, den Andencondor, den heiligen Vogel der Inkas, sowie eine große Vielfalt an Andenvegetation. Diese Tour beinhaltet optional den Aufstieg zum schneebedeckten Diablo Mudo. Für diesen Aufstieg ist keine technische Erfahrung nötig. Er ist einer der leichtesten Berge der Cordillera Huayhuash.

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise
Ankunft in Lima, eine Großstadt mit rund 11 Millionen Einwohnern, die grösste Stadt in Südamerika. Abholung am Flughafen und Transfer zum Hotel, wo man Zeit zum Ausruhen hat.
Übernachtung im Hotel
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2. Tag: Lima – Huaráz 3060 m
Die Busfahrt erweist sich als abwechslungsreich und vielversprechend. Zuerst fahren wir entlang der „Panamericana“ durch die eindrucksvolle Wüste an der Pazifikküste, dann hinauf ins Hochland und über den 4020 m hohen Conococha-Pass in das Cordillera Negra Tal von Santa nach Huaraz – die Hauptstadt der Bergsteiger. Sobald wir über den Pass fahren, wird der Blick frei auf die Cordillera Blanca – sicherlich einer der schönsten Berglandschaften der Welt.
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3. Tag: Höhenanpassung in Huaraz – Chavin de Huantar 3150 m
Nicht weit entfernt von der Stadt Huaraz liegt das archäologische Zentrum des Chavín de Huantar, eine der ältesten Kulturen Südamerikas. Was Chavín tatsächlich war, ist bis heute unbekannt. Vielleicht haben Sie ja eine Therorie?
Übernachtung im Hotel
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4. Tag: Naturerlebnisse in der Cordillera Negra
Heute unternehmen wir unsere erste Akklimatisationswanderung. Eine ca. 15-minütige Fahrt bringt wir in das kleine Dorf San Pedro. An der Brücke des Río Santa beginnt die beständig ansteigende Wanderung, wobei wir das Alltagsleben der kleinen Siedlungen beobachten können. Nach ungefähr 2,5 Stunden erreichen wir schließlich die Laguna Wilcacocha (3860 m). Von hier aus haben wir einen gewaltigen Ausblick auf die beeindruckende gegenüberliegende, schneeweiße Panoramakette der Cordillera Blanca und ihren zahlreichen Sechstausendern. Der teilweise mit Totora-Schilf bewachsene See bietet Lebensraum für Wildenten und andere Wasservögel. Nach einer ca. einstündigen Pause gelangen wir dann über die Aufstiegsroute zurück zum Fahrzeug und weiter nach Huaráz.
Übernachtung im Hotel
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5. Tag: Huaraz – Trekking Laguna 69 (4450 m) – Huaraz
Das Trekking zur Laguna 69 ist eines der bekanntesten und beliebtesten in der Cordillera Blanca. Vielleicht trugen auch ihre etwas versteckte Lage und der unscheinbare Name zur relativen Unbekanntheit bei. Auf jeden Fall ist der See gut zu erreichen, von der Straße von Yungay aus über den Portachuelo nach Pomabamba. Der Weg führt durch ein prachtvolles Hochtal unter weiß glänzenden Eisreisen. Die Lagune befindet sich direkt unterhalb der massiven Eiswandes des Nevado Charcraraju, eine der schönsten aber auch schwierigsten 6000er der Cordillera Blanca. Unser Weg führt uns durch malerische Bergwälder und Sumpfgebiete, immer auf eine gewaltige Steilflanke zu. Der Weg im unteren Teil ist nicht immer leicht zu erkennen, aber über uns ist der Wegverlauf deutlich zu sehen. Im Rücken haben wir immer die Eisflanken des Huascarans. Serpentinen führen vorbei an wilden sprudelnden Wasserfällen. Nach einigen steilen Serpentinen nach einer scharfen Kurve taucht der See plötzlich vor uns auf. Die steilen Eiswände des Chacraraju spiegeln sich in der tiefblauen Wasseroberfläche.
Übernachtung im Hotel
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6. Tag: Huaraz – Matacancha 4150 m
Busfahrt ins Santa Tal aufwärts bis zur Abzweigung Puente Pachacoto, dann auf der Bergstraße in den Puja Raimondi-Nationalpark und weiter zum 4780 m hohen Huarapasca-Pass.
Akklimatisationswanderungen beim Rio Pumapampa, wo schon neben der Straße die bis zu 12 m hohen Riesenpflanzen der kerzenförmigen Puya Raimondi zu sehen sind, die in Peru nur in der südlichen Cordillera Blanca gedeihen, und zum eindrucksvollen Pasto Ruri-Gletscher oberhalb des Passes. Weiterfahrt über zwei hohe Pässe zum Dorf Matacancha (4150 m) in der Huayhuash, Ausgangspunkt der Trekkingrunde. Zusammentreffen mit dem Begleitteam, den arrieros mit ihren burros (Esel) und Mulas (Maultiere) und erstes Zeltlager.
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

7. Tag: Matacancha – Cacanampunta 4700 m – Laguna Mitucocha 4300 m
Steiler Aufstieg von Matacancha zur Cacanampunta (Pass, 4700 m), die die Wasserscheide zwischen Pazifik und Atlantik bildet und von dem sich spektakuläre Blicke auf die „wilden“ Berge der Huayhuash öffnen, besonders auf die Nevados Rondoy und Jirishanca. Abstieg über weite Almböden zum Traumlagerplatz an der Laguna Mitococha (4300 m).
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

8. Tag: Mitucocha – Punta Carhuac 4640 m – Laguna Carhuacocha 4200 m
Gemütlicher Aufstieg zum 4650 m hohen Pass der Punta Carhuac und Abstieg über sanft geschwungene Wiesenhänge zur Laguna Carhuacocha (8420 m), einem der schönsten Lagerplätze der Route. Bei Windstillespiegeln sich die Eis- und Felsgipfel der Jirishancas und des Yerupajá Grande und Chico im ruhigen Wasser. Am See leben einheimische Indios, mit deren Erlaubnis sich vielleicht die Gelegenheit ergibt, zum Abendessen frische Forellen zu fangen.
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

9. Tag: Carhuacocha – Pass Siula 4950 m – Huayhuash 4450 m
Die folgende, zum Teil weglose und anstrengende Routenvariante führt „hautnah“ an den bizarrsten Gipfeln und Gletschern der Huayhuash vorbei und ist die landschaftlich großartigste Etappe des Trekkings. Vom Westufer der Carhuacocha flacher Anstieg zum Siula-See (4290 m), vorbei am Eisbruch des vom Nevado Sarapo (6143 m) herabziehenden Gletschers zum nächsten See(4650 m) und schließlich in die Scharte eines namenlosen Passübergangs (4950 m), einer phantastischen Aussichtskanzel mit überwältigendem „Gipfelpanorama“. Der Abstieg zum Camp bei der Laguna Quesillococha (4450 m) in der Nähe der kleinen Siedlung Carnicero ist nach dem Aufstieg fast mühelos.
Alternative: Wer es gemütlicher haben will, wählt die etwas längere, aber weniger anstrengende Normalroute: vom Ostufer der Carhuacocha flacher Aufstieg durch das Quebrada (Tal) Acoshvado zur Passhöhe der Punta Carnicero (4580 m) und sanfter Abstieg an den beiden Atocshaiko-Seen vorbei zum Camp bei Carnicero bzw. bei der Laguna Quesillococha (4450 m).
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

10. Tag: Huayhuash – Portachuelo Huayhuash – Laguna Viconga 4400 m
Ein breiter Handelsweg führt nach Süden abwärts zu den Häusern der Hirtensiedlung Huayhuash (4330 m), dann den Rio Huayhuash aufwärts zu seinem Ursprung beiden grünen Lagunas Suirococha (4500 m). Das unscheinbare „Flüsschen“ vereinigt sich später mit den Abflüssen der Lagunas Quesillococha, Mitococha und Carhuacocha zum Rio Nupe und mündet in den Rio Marañon, einen der Hauptquellflüsse des Amazonas. Den nach Süden verlaufenden Anstieg zur Portachuelo de Huayhuash (4795 m) prägen erneut „umwerfende“ Gebirgspanoramen, diesmal auf die eisbedeckten Gipfel der südlichen Cordillera Huayhuash. Abstieg zum größten See und südlichsten Punkt des Trekkings, zur Laguna Viconga (4400 m), einem der vielen Wasserreservoire für die Hauptstadt Lima.
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

11. Tag: Laguna Viconga –Punta Cuyoc 5020 m – Huanacpatay 4350 m
Heute ist der höchste Pass der Tour „dran“, die 5020 m hohe Punta Cuyoc. Vom kleinen Damm am Ende des Sees das Quebrada Puscanturpa aufwärts, dann über Geröll und Sand hinauf zur Punta. Die grandiose Aussicht ist schon „normal“ – nach Osten auf die Cordillera Raura mit dem riesigen Plateaugletscher, auf die Nevados Puscanturpa direkt über dem Pass und – jetzt von Süden – auf die „Großen“ der Huayhuash, Sarapo, Siula und Yerupajá. Teils steiler Abstieg ins Quebrada Huanacpatay zum Camp auf Almwiesen nahe den Häusern von Huanacpatay (4350 m).
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

12. Tag: Huanacpatay –Huayllapa 3600 m – Huatiac 4290 m
An der rechten Seite des Flusses talauswärts, steilhinunter ins Calinca-Tal (Rio Huayllapa) und weiter bis kurz vor den großen Ort Huayllapa (3600 m). In der relativ geringen Höhe führt der Weg durch dichte Vegetation mit vielen bunten Blumen – auffallend vor allem die gelben Huishllac-Büsche mit offenen Blüten und die purpurroten fingerlangen Blüten der Cantua (buxifolia), die heilige Blume der Inka. Von der Abzweigung steiler 3-Stundenanstieg nach Norden in Richtung des nächsten Passes, der Punta Tapush. Lager bei Huatiac (4290 m).
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

13. Tag: Huatiac – Punta Tapush 4800 m – Cashpapampa 4500 m
Teilweise steiler und mühsamer Aufstieg, zuletzt unterhalb der Felsabstürze des vergletscherten, 5427 m hohen Raju Collota-Massivs zur Punta Tapush (4800 m). Wiederum prächtige Aussicht, auch auf den etwas zurückversetzten Nevado DiabloMudo (5223 m, „Stummer Teufel“), morgiges Ziel für ambitionierte und konditionsstarke Bergsteiger. Der leicht vergletscherte und technisch maximal „mittelschwierige“ Diablo Mudo ist ein oft bestiegener Aussichtsgipfel und wird üblicherweise über die Nordseite angegangen. Kurzer Abstieg vom Pass nach Norden zur Laguna Susococha (4600 m) und noch ein Stück weiter zum Zeltlager bei Cashpapampa (4500 m).
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

14. Tag: Cashpapampa –Pass Yuacha 4750 m – Laguna Jahuacocha 4066 m
Trekking ohne bzw. nach Diablo Mudo-Besteigung: kurzer Abstieg von Cashpapampa zur Abzweigung ins Quebrada Angocancha (4350 m) und Aufstieg zur Punta Llaucha (4850 m), von der nochmals eine imposante Aussicht zu genießen ist. Steiler Abstieg in nordöstlicher Richtung ins Quebrada Huacrish, das direkt zur Laguna Jahuacocha (4066 m) führt. Zeltlager am Seeufer, überragt von den Nevados Rondoy, Jirishanca und Yerupajá.
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

Optional: Gipfeltag Diablo Mudo (5350 m)
Den Bergsteigern mit Ziel DiabloMudo (5223 m) stehen ein früher Aufbruch und ein langer Tag ins Haus. Die Besteigung über die Nordseite führt im letzten Teil über steilere Firnflanken, teilweise mit „Büßereis“, die je nach Verhältnissen vor allem beim Abstieg Seilsicherung erfordern könnten (Steigeisen, Pickel, Gurt). Das Erfolgserlebnis am 5000er und eine im wahren Sinne des Wortes atemberaubende Gipfelrundschau vom „Stummen Teufel“ sind verdienter Lohn für die Anstrengung -die wilden großen Berge der Huayhuash sind förmlich zum Greifen und am Horizont erscheintschon die Cordillera Blanca. Dem Abstieg zum Camp folgt noch der lange Weg zur Laguna Jahuacocha.

15. Tag: Laguna Jahuacocha 4066 m
Ruhetag oder Aktivtag mit zwei Möglichkeiten:
gemütliche Wanderung zur Laguna Solteracocha (4120 m) und/oder Laguna Rasaccocha (4396 m).
bergsteigerische Abschlusstour mit Besteigung des „wirklich leichten“ und ohne alpinistische Zusatzausrüstung machbaren Cerro Berlin, mit 5094 m Höhe auch ein „echter“ Fünftausender.
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

16. Tag: Jahuacocha –Pass Jahuapunta 4650 m – Pocpa 3600 m – Huaraz
Aufstieg bis zum letzten Pass Jahuapunta (4650 m) und danach langer Abstieg ins Dorf Pocpa (3600m). Hier endet unser großes Abenteuer mit vielen neuen Erlebnissen und Erfahrungen. Unser Team erwartet uns mit unserer Ausrüstung, das mit Hilfe von Eseltreibern und Eseln nach Pocpa transportiert wurde. Unser Privattransport bringt uns nach Huaraz zurück.
Übernachtung im Hotel
/F/-/-/

17. Tag: Huaraz
Ruhetag in Huaraz zur Entspannung und freien Verfügung. Nach dem langen Aufenthalt abseits der Zivilisation können wir heute mal wieder den Luxus der Stadt Huaraz genießen und ausnahmsweise so richtig ausschlafen.
Übernachtung im Hotel
/F/-/-/

18. Tag: Huaraz – Lima
Wir fahren zum Busbahnhof von Huaraz und direkt nach Lima, vom dortigen Busterminal werden wir zum Hotel gebracht.
Übernachtung im Hotel
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19. Tag: Lima
Den Tag nutzen wir für eine Besichtigung von Lima: Wir besuchen das historische Zentrum, die Plaza de Armas, die Kathedrale, das Kloster San Francisco und die Katakomben.
Danach besichtigen wir Miraflores und die Umgebung, der Nachmittag ist frei.
Übernachtung im Hotel
/F/-/-/

20. Tag: Lima – Heimatland
Der Tag steht uns bis zu unserem Flug zur freien Verfügung. Drei Stunden vor Abflug werden Sie zum internationalen Flughafen von Lima gebracht, von dort Beginn der individuellen Rückflüge ins Heimatland (Abflugzeit je nach Fluglinie bzw. Flugplan).
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21. Tag: Heimatland

Leistungen:

Organisation der gesamten Expedition
Ab 6 Teilnehmern zusätzlich Expeditionsleiter
Lokal wechselnde, deutschsprachige Reiseleitung
Peruanischer Wanderführer (Deutschsprechende Führer mit Aufpreis)
Qualifizierte peruanische Begleitmannschaft ( Koch, Küchengehilfen, Lasttiere, Maultiertreiber)
Alle Transfer und Besichtigunggen Lt.Programm
Alle Eintrittsgelder und Gebühren laut Programm
Busfahrt (Buscama / Schlafbus) Lima – Huaraz – Lima
Verpflegung wie im Programm erläutert, Frühstück(F), Mittagessen(M) bzw. Box Lunch, Abendessen(A)
Übernachtungen laut Expeditionsplan: Hotels der guten Mitterklasse. Üblicherweise im Doppelzimmer, auf Wunsch Einzelzimmer mit Aufpreis
Gemeinschaftsausrüstung: Küchenzelt, Tische und Stühle, Kochausrüstung
Zweipersonenzelte beim Trekking und beim Bergsteigen (Einzelzelt auf Anfrage)
Expeditions- Vorbereitungstreffen in Nürnberg
Nicht enthalten:

Internationaler Flug nach Lima
Flughafentransfers in Lima bei individuellen, von der Gruppe abweichenden Ankunfts- / AbflugszeitenReiseunfall- und KrankenversicherungUnterwegsverpflegung (z.B. Schokolade oder Energieriegel) für die Bergetappen
Trinkgelder, Getränke und persönliche Ausgaben
Bergausrüstung: Steigeisen, Eispickel, Klettergurt, Schlafsack

Gerne führen wir diese Tour auch zu Ihrem individuellen Wunschtermin durch

Huaraz – das Wanderparadies Perus

Rund um die Cordillera Huayhuash 

Rund um die Cordillera Huayhuash 

Lima – Hauptstadt

Wichtige Hinweise:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.