Reisedauer
19 Tage

Start: La Paz
Ende: La Paz

Teilnehmerzahl
2 – 12 Personen

Reiseart
Trekking & Bergsteigen

Naturreise Bolivien und Salzsee Uyuni mit besteigung des Huayna Potosi

Die Hauptstadt La Paz liegt auf einer Höhe von 4000m. Auf dieser Tour lernen wir die Cordillera Real kennen, eine Bergkette, die länger als 150 km ist. Es gibt dort ungefähr 60 Gipfel, die höher als 6000m sind.
Reisen wir von La Paz zum Titicacasee, bestaunen wirden Sternenhimmel über der Sonneninsel, Die Sonneninsel im Titicacasee gehört zu den Höhepunkten eines jeden Bolivienaufenthaltes. Spektakuläre Sonnenuntergänge, türkisblaues Wasser und die Gastfreundschaft der Einheimischen machen einen Besuch unvergesslich.
Nach unsere Aklimatizierungsfase an Copacabana beginng unsere Wanderung. Die Bergkette der Bolivianischen Anden besteht unter anderem aus dem geheimnisvollen, schneebedeckten Berg Condoriri, der eine Höhe von 5648 m aufweist. Die Bewohner der Region um den Berg glauben, dass er ihr Beschützer ist. Sie glauben, dass er den Regen, den Schnee, die Trockenheit sowie die Tier- und Pflanzenwelt seiner Umgebung beeinflusst.
Danach besteigen wir die Gipfel der Cordillera Real , wie Cerro Austria, dann wagen wir uns an die Sechtausender: Der Huayna Potosi gilt als einer der schönsten Gipfel im Club der Sechstausender.
Dann besuchen wir das Hochland von Uyuni über den Salzsee, Die Salar de Uyuni ist vermutlich eine der bekanntesten Touristenattraktionen Boliviens. Es handelt sich um die größte Salzwüste der Welt mit einer Größe von 10.582 Quadratkilometern. Sie befindet sich im Südwesten Boliviens auf mehr als 3600 m. In der Mitte des Gebietes ist die Salzschicht mehr als 10 Meter dick. Es ist ein Paradies für Fotografen. Die Reflektion, der einheitliche Hintergrund, die gestreckten Schatten, das helle Licht. Es mag sogar einer der magischsten Orte der Welt sein. Danch fahren wir wieter nach La Potosi, Die Minenstadt Potosi liegt auf 4000 m Höhe und ist von Andenbergen umgeben. Der wichtigste Berg ist der Silberberg Cerro Rico, welcher fast aus jedem Winkel der Stadt zu sehen ist.
Naturreise Bolivien Salzsee Uyuni mit besteigung des Huayna Potosi wird Ihnen ein unvergessliches Erlebnis sein.

1. Tag : Anreise nach La Paz 3649m
Bienvenidos a Bolivia! Ankunft auf dem Flughafen von La Paz, von dort werden wir zu unserem Hotel begleitet. Kommen wir erst einmal in Ruhe an und nutzen wir die Zeit, sich allmählich an die Höhe zu gewöhnen!
La Paz ist bekannt als die höchst gelegenste „quasi“-Hauptstadt der Welt (die eigentliche Hauptstadt Boliviens ist Sucre). Die Stadt gleicht einem Mondkrater, da sie in einem engen Tal liegt und sich auf Flächen von 3000m bis 4100m über dem Meeresspiegel erstreckt. Kaum ein grünes Fleckchen ist hier zu finden und auch der Sauerstoff ist in dieser aussergewöhnlichen Metropole recht knapp. Aber selbst La Paz optisch eher grau und trist wirkt, so treffen wir auf reichlich Farbe, Leben und kulturelle Gegensätze unter den Bewohnern: Frauen mit Bowlerhüten und voluminösen Röcken prägen das Stadtbild genauso wie Geschäftsmänner in Anzügen.
Übernachtung in La Paz
/-/-/-/

2. Tag : La Paz
Am Vormittag erkunden wir La Paz und das Mondtal. Ein Besuch des berühmten Hexenmarktes, wo es neben vielen Kräutern und Pflanzen auch getrocknete Schlangen und Frösche bis hin zu Lamaföten gibt, darf dabei natürlich nicht fehlen. Die koloniale Kirche San Francisco steht ebenfalls auf dem Programm sowie die Plaza Murillo mit der Kathedrale, dem Regierungspalast und dem Nationalkongress. Besuchen wir auch das ethnographische Folkloremuseum sowie das Wohnviertel Sopocachi. Mit der Seilbahn geht es in tiefer gelegene Wohnviertel und dann weiter zum Mondtal. Hier hat die Natur in Tausenden von Jahren bizarre Felsformationen geschaffen, die einem ständigen Wandel unterliegen.
Übernachtung in La Paz
/F/-/-/

3. Tag : La Paz – Tiahuanaco – Copacabana 3841m
Wir werden morgens vom Hotel abgeholt und begeben uns zunächst bei den Ruinentempeln von Tiwanaku auf eine Reise in die Vergangenheit. Die Ruinen befinden sich etwa 70 km von La Paz entfernt und waren zwischen 1600 und 1200 vor Christus eines der wichtigsten kulturellen Zentren der Region. Bestaunen wir die Akapana-Pyramide, die halb unterirdischen Tempel, den Kalasasaya-Palast mit dem bekannten Sonnentor und die geschnitzten Monolithen Ponce und Fraile. Hören wir mehr zu den Ursprüngen der Tiwanaku und der Bedeutung dieser Kultur im gesamten Andenraum von unserem Reiseführer. Beim weiteren Überlandtransfer lehnen wir uns entspannt zurück und bestaunen die grandiose Bergkulisse, die später dann durch die herrlichen Blicke auf den Titicacasee Konkurrenz bekommt.
Ankunft in Copacabana.
Übernachtung in Copacabana
/F/-/-/

4. Tag: Copacabana – Isla de Sol – Copacabana
Heute lernen wir den See noch intensiver kennen. Zuerst einmal steht eine Bootsfahrt an, etwa 2 Stunden sind wir unterwegs zum Nordende der Insel. Auf dem Oberdeck wird die Fahrt zum wirklichen Erlebnis. Nach dem Ausstieg wandern wir zuerst an einem herrlichen Sandstrand! vorbei, bevor es endlich bergauf geht. Etwa 200 Höhenmeter müssen wir überwinden bis zum Gipfelkamm. Die Insel hat wahrlich einiges zu bieten, daher überschreiten wir heute das komplette Gebiet. Mit einigem Auf- und Ab folgen wir dem Kammverlauf, wobei wir schon mal die ersten 2 kleinen 4000er mitnehmen, ohne größere Mühe versteht sich. Auch ein paar kleine Archäologische Fundorte gibt es unterwegs zu sehen.
Übernachtung im Hotel
/F/-/-/

5. Tag: Copacabana – Cerro Ceroca – La Paz
Ein kleiner Berg in der direkten Umgebung von Copacabana steht heute auf dem Programm, der Cerro Ceroca, immerhin schon deutlich über 4000 Meter hoch. Gemächlich wandern wir durch sattgrünes Weideland, von zahlreichen Tierarten genutzt. Später wird der Weg steiler, die Ausblicke dafür immer weitläufiger. Schnell ist dann der Antennen „geschmückte“ Gipfelbereich geschafft. Bis hin zur Cordillera Apolobamba ganz im Norden Boliviens kann man hier schauen, dazu natürlich über fast den kompletten See. Auch für Paragleiter ist dieser Ort als Startplatz gut geeignet und gern genutzt. Er bietet sich vor allem deswegen an, weil man auf der Rückseite mit dem Allradfahrzeug zum Gipfel fahren kann, diesen Weg benutzen wir für den Abstieg. Unten im Ort bleibt noch Zeit für eine Forelle zum Mittagessen, bevor wir uns per Bus aufmachen, zurück nach La Paz.
Übernachtung im Hotel
/F/-/-/

Wanderung zum Akklimatisierung und Bergbesteigung in Huayna Potosi
5. Tag: La Paz – Laguna Chiarkhota 4670 m
Die Tour beginnt nach dem Frühstück, nach etwas weniger als 2 Stunden erreichen wir das Dorf Tuni, welches sich auf 4400 m Höhe befindet. Von hier aus erreichen wir in einer gemütlichen 3-stündigen Wanderung die Laguna Chiarkota (den Chiarkotasee).
Die Strecke führt entlang eines einfachen Wanderweges, auf welchem wir zunächst den Tunisee und später zwei kleinere Seen umlaufen, stets umgeben von schneebedeckten Bergen und der Schlichtheit des Bolivianischen Altiplanos.
Nach 1 Std. führt die Strecke eine Zeit lang geradeaus. Hier (aber auch während der gesamten Wanderung) sehen wir einige einfache Bauernbehausungen. Lamas und Alpakas begleiten uns fast ständig. Bis auf zwei Meter kann man sich ihnen nähern.
Auf einem schmalen Pfad an einem Fluss gegen Mittag nehmen wir das Mittagessen ein.
Danach erreichen wir die Laguna Chojñakota. Diese Camping ist die Ausgangsstation für zahlreiche Gipfelbesteigungen der Condoriri Gruppe wie z.B. dem Cerro Austria und dem Pequeño Alpamayo.

 

Während das Team dort Zelte aufbaut und unser Lager auf 4600m herrichtet, geht die Gruppe mit einem Guide in Richtung Pico Austria.
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

Aufstieg Cerro Austria 5300 m
6. Tag: Laguna Chiarkhota – Aufstieg Cerro Austria 5300 m – Laguna Chiarkhota
Unser heutiges Ziel ist unsere erste Gipfeltour auf die 5.300 m hohe, ebenmäßige Felspyramide des Cerro Austria. Schon gestern konnten wir die imposante Felsenspitze vom Tunisee erblicken, die den höchsten Gipfeln des Condoriri vorgelagert liegt. Dennoch überraschen uns die relativ einfachen Wege mit denen der Cerro Austria problemlos zu besteigen ist. Es geht auf recht gutem Pfad über weite Geröllflächen und grünes Weideland in einen kleinen Sattel hinein. Hier wird der Blick plötzlich frei auf die gewaltigen Eisflächen unter dem Condoriri und die Respekt einflößende Eiswand des „Ala Izquierda“ (Linker Flügel des Kondors). Über den breiten Grat und steilen Schutt, aber immer noch mit Pfadspuren steigen wir weiter hinauf. Oben werden wir mit traumhaften Blicken über die zahlreichen Seeaugen, fast die gesamte Cordilliera Real und an klaren Tagen auch den Titicaca-See verwöhnt. Wir steigen auf gleichem Wege wieder ab und übernachten noch mal am See.
Gehzeit: ca. 5 Std.
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

7. Tag: Laguna Chiarkhota – Laguna Esperanza 4500 m
Der Tag beginnt um 7.30 Uhr mit einem Frühstück, damit wir gut gestärkt unseren ersten Pass in Richtung Huayna Potosí bewältigen können. Wir wandern zuerst in Richtung des Berges Aguja Negra, um dann den auf 5000m gelegenen Pass zu überqueren. Später erreichen wir eine ebene Fläche, genannt Jisthaña wo wir pausieren werden und unser Mittagessen zu uns nehmen.
Danach setzen wir unsere Wanderung in Richtung der Laguna Esperanza (See der Hoffnung) fort. Auf diesem etwa 3-stündigen Fußmarsch werden wir wie immer die eindrucksvollen schneebedeckten Berge der Umgebung und die typische Landschaft des Altiplano genießen können. Nachdem wir die Laguna Esperanza erreicht haben, schlagen wir dort unsere Zelte auf und werden nach einem Abendessen die Nacht am See verbringen.
Gehzeit: ca. 5-7 Std.
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

8. Tag: Laguna Esperanza – Basislager Huayna Potosí
Nach einem stärkenden Frühstück beginnen wir den Tag mit einem 2-stündigen leichten Aufstieg in Richtung des Gipfels des Milluni Berges. Dabei überqueren wir einen Pass auf 5000 m Höhe und erreichen etwa eine Stunde später den Quta Pajo-See, wo wir pausieren werden und unser Mittagessen zu uns nehmen.
Nach weiteren 3 Stunden Wanderung durch die beeindruckende Bergwelt und die faszinierenden Landschaften des Altiplano erreichen wir das Basislager am Huayna Potosí. Wir werden die Nacht in einer einfachen Hütte verbringen und auf einem einfachen aber gemütlichen Matratzenlager nächtigen.
Gehzeit: ca. 5-6 Std.
Übernachtung in der Hütte
/F/M/A/

9. Tag: Basislager – Hochlager Huayna Potosí
Wir starten früh und fahren mit dem Allradfahrzeug zum Zongopass.
Nach dem Frühstück bereiten wir uns langsam auf den Weg zum Hochlager vor. Mont Blanc Höhe haben wir schon fast geschafft, es warten aber noch steile 600 Höhenmeter mit schwerem Gepäck. Doch die Pfade sind gut sichtbar und auch gangbar, sodass wir bald das Refugio auf 5200m Höhe erreicht, wo uns ein karges Abendessen und eine kalte Nacht erwarten. Zur Entschädigung aber auch ein unvergessliches Andenpanorama.
Gehzeit: ca. 3 Std.
Übernachtung in der Hütte
/F/M/A/

10. Tag: Hochlager – Gipfelbesteigung des Huayna Potosí – La Paz
Unser Gipfeltag beginnt bereits sehr früh, mit einem Frühstück um 2 Uhr morgens. Wir verlassen das Hochlager und werden nach ca. 30 Minuten in Seilschaften von 2-3 Personen aufgeteilt. Unter der Führung unsere Bergfüher beginnen wir mit Steigeisen und Eispickeln bewaffnet, den Aufstieg zum Gipfel. Nach einem technisch nicht anspruchsvollem Eistrekking erreichen wir nach etwa 4 bis 6 Stunden bei Sonnenaufgang den Gipfel des Huayna Potosí. Von dort aus können wir, wohlverdient nach den Strapazen, die volle Pracht und unendliche Schönheit der bolivianischen Anden zu unseren Füßen genießen und die umliegenden Eisgiganten der Cordillera Real entschädigt uns für den Aufstieg
Wir bleiben nur kurz und steigen wieder zum Basislager ab, packen unsere restlichen Sachen ein und gehen gleich weiter zum Pass hinab. Dort wartet bereits unser Fahrzeug, welches uns nach La Paz zurück bringt.
Gehzeit: ca. 8-10 Std.
Übernachtung im Hotel
/F/M/-/

11. Tag: La Paz
Der Tag steht zur freien Verfügung und Sie können sich von den Anstrengungen der letzten Tage erholen, bevor Sie zum letzten Gipfelsturm aufbrechen. Verbringen Sie den Tag gemütlich oder erstehen Sie noch das ein oder andere Souvenir.
Abends fahren wir mit dem Bus nach Uyuni

12. Tag : Uyuni – San Juan
Früh starten wir heute in den Tag, gilt es doch die größte Salzwüste der Welt zu erkunden, ein Naturerlebnis aller ersten Ranges. Zwischen Dezember und März wird der Salar de Uyuni durch heftige Regenfälle regelrecht überflutet und kann noch länger unter Wasser stehen. Dann glänzt das Salarwasser tiefblau und die Salzarbeiter ziehen sich zurück. In der Trockenzeit verdunstet dieses Regenwasser dann aber und zurück bleibt eine harte Kruste aus Salz. Dieses wird von vermummten Männern mit Äxten als Panes de Sal (Salzblöcke) aus dem Boden geschlagen und in einer Salzmühle weiterverarbeitet. Zentrum der Salzgewinnung ist Colchani, wo praktisch der ganze Ort von jodiertem Speisesalz lebt. Die Jahresproduktion liegt bei etwa 20.000 Tonnen.

Colchani ist dann auch unser erster Anlaufpunkt, wir können beobachten wie das Salz auf Lastwagen verladen und abtransportiert wird. Strahlend weiß liegt das schier unendliche Salzmeer vor uns, heller als auf jedem Gletscher glänzt uns die Sonne entgegen. Ungewohnt und sehr amüsant ist es im Salz zu laufen. Dazu gibt es hier noch ein Hotel aus Salz mit Übernachtungsmöglichkeit und ein Salzmuseum. Alle möglichen Kunstgegenstände aus Salz kann man hier erwerben, aber auch den üblichen touristischen Kitsch. Nun geht es aber endlich in die unendlichen Weiten des Salar de Uyuni hinaus, Wege gibt es hier nicht, allenfalls Reifenspuren, trotzdem findet unser Fahrer problemlos immer den richtigen Weg.

Etwa zur Isla Pescado, einer fischförmigen Insel, welche leicht erhöht über dem Salz aufragt und ziemlich bewachsen ist, vor allem mit Kakteen. Diese sind ungefähr 1200 Jahre alt und erreichen eine Höhe von bis zu 12 Metern. Sie bilden den perfekten farblichen Kontrast zur weißen Salzmasse. Über diese bietet der höchste Punkt der Insel, nur 100 über der Oberfläche, aber in über 4000 Metern Höhe gelegen eine geniale Übersicht bis hin zu den weit entfernten schneebedeckten Vulkangipfeln.

Übernachtet wird im Pueblo San Juan, völlig abgelegen und in respektabeler Höhe. Einfache Schlafzimmer sind vorhanden, sogar eine, wenn auch recht kalte Duschgelegenheit. Gekocht wird mit dem mitgebrachten Gaskocher nichts deutet auf eine Stromversorgung hin. Draussen bewegen sich Llamaherden direkt vor unserer Unterkunft, lassen sich aber ungern fotographieren. Vor uns liegt eine karge und eigentümliche Vulkanlandschaft, Felsen, Sandböden und schneebedeckte Gipfel wechseln sich ab, hin und wieder abgelöst durch grüne Fleckchen wo doch tatsächlich Kartoffeln und Getreide angebaut werden.
Übernachtung im San Juan
/F/M//A/

13. Tag : San Juan – Laguna Colorada
In dem Stil geht es auch am nächsten Tag weiter, wir durchqueren fast verlassene Dörfer, verfallene Schulen und die interessantesten Landschaften, die man sich nur vorstellen kann. Rauchende Vulkane wie der über 5800 Meter hohe Ollague säumen den Horizont, Lagunen in allen erdenkliche Farben, rot, grün oder türkis, dazu die bizarrsten Felsgebilde (teilweise mit Bouldermöglichkeiten) und eine von Flechten bis zu kleineren Kakteenarten erstaunlich vielfältige Vegetation. Ob die wenigen Bewohner die eigentümliche Schönheit dieser an sich äußerst lebensfeindlichen Landschaft wohl ähnlich wahrnehmen? Die heutigen Highlights sind die Laguna Verde mit der ebenmäßigen fast 6000 Meter hohen Pyramide des Licancabur im Hintergrund und ein nahe gelegenes „Thermalbad“, eine heiße Quelle mit Bademöglichkeit.

Mit etwas Glück ist der Wechsel der Laguna von grün zu rot zu sehen, wenn nicht steuern wir aber noch zwei von Natur aus rote Lagunen an, jeweils mit großen Flamingoaufkommen. Laguna Colorada heißt die bekannteste, in deren Nähe liegt auch unser Übernachtungslager, ein kleiner Hof mit Gruppenschlafraum inmitten dieser Steinwüste mit unbezahlbarem Blick auf Lagunen und Vulkane. Leider nicht allzu lange, denn bald wird es dunkel und sehr kalt. Wir übernachten schließlich auf über 4000 Metern Höhe. Unendlich klar ist hier die Luft, natürlich auch Nachts, selten lässt sich ein intensiver Sternenhimmel erleben, mit dem Kreuz des Südens als Krönung des Ganzen.
Übernachtung in Laguna Colorada
/F/M//A/

14. Tag : Laguna Verde – Laguna Blanca – Uyuni
Für den nächsten Tag steht dann als erstes der Sol de Manana auf dem Programm, ein Geysir aus kochenden Lavaschlammlöchern bestehend. Diese sind nur am frühen Morgen aktiv und blasen eine ca. 10 Meter hohe Dampfwolke in die noch eiskalte Luft. Gelbliche Schwefeldämpfe mischen sich dazwischen, brodelnde Löcher und wenig fester Untergrund überall, welch ein Schauspiel. Danach passieren wir eigenartige, kalkgraue Felsgebilde, dessen interessantestes ungefähr die Form eines Pilzes hat. Dieser wird Arbol de Piedra genannt, Baum aus Stein. Die langohrigen Chinchillas leben hier und haben ebensoviel Spaß wir in den Felsen herumzuklettern. Weitere landschaftliche Kuriositäten und noch mehr Flamingos begleiten uns, oder zumindest unsere Augen auf dem Weg zurück nach Uyuni.

Zurück in Uyuni kommt uns unser vorher so einfaches Hotel plötzlich sehr komfortabel vor, nach Tagen gibt es dann am sogar kurzzeitig wieder warmes Wasser, welch ein Luxus. Um den noch zu steigern können wir am Abend gleich noch ein gutes Restaurant aufsuchen, wie wär’s mit Pizza.
Übernachtung in Uyuni
/F/M//-/

15. Tag: Uyuni – Potosí
Heute fahren wir weiter nach Potosí, 220km entfernt, die Fahrt dauer 4 Std. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung.
Potosi ist mit seiner Lage in 4100 m Höhe offiziell die höchste Stadt der Welt. Es dreht sich alles um die Cerro Rico Mine, von der viele Einheimische abhängig sind. 1544 entdeckte ein Indianer sie durch Zufall: Er hütete seine Lamas, von denen er zwei vermisste. Nach einer anstrengenden Tagessuche entfachte er am Abend ein Feuer, um sich auszuruhen. Die Feuerstelle wurde so heiß, dass der Boden zu schmelzen begann und eine glänzende Flüssigkeit freigab. Der Indianer befand sich auf dem Cerro Rico und hatte entdeckt, dass er voller Silber steckt.

Kurz darauf wurde Potosi gegründet. Seit über vier Jahrhunderten wird Silber aus den Bergen gewonnen. In der Sprache der Quechua bedeutet Potosi Feuer, Explosion oder Donner. Die Stadt steht ganz im Zeichen der Mine, nicht im Zeichen der Touristen: Wenn Sie einen Markt besuchen, brauchen Sie aggressive Verkäufer nicht zu fürchten.
Übernachtung in Potosí.
/F/-/-/

16. Tag: Potosi – La Paz
Nach dem Frühstück beginnt unserem Ausflug zur Cerro Rico Mine. Etwa 10.000 Arbeiter sind hier beschäftigt. Wir besuchen zunächst den Bergarbeitermarkt, auf dem Sie sich umsehen können, ohne in der Pflicht eines Einkaufs zu sein. Neben gewöhnlicher Bergmannsausrüstung wie Helme und Öllampen, werden auch Alkohol, Cocablätter, Zigaretten und Dynamit angeboten. Wir empfehlen dort ein paar Dinge einzukaufen und den Minenarbeitern mitzubringen. Die Arbeiter sind sehr froh über die Cocablätter, denn nur mit ein paar Blättern in der Wange lassen sich die körperlichen Strapazen der Arbeit ertragen. Nach den ersten Informationen wird es Zeit für ein persönliches Minenerlebnis auf dem Cerro Rico. Wir werden mit Jacke, Stiefeln, Helm und Lampe ausgestattet und die Wanderung quer durch den dunklen Berg kann beginnen.

Der Cerro Rico ist ein Minenkooperativ und damit Eigentum der Bergleute selbst. Die Bedingungen sind allerdings dadurch nicht besser geworden. Die Arbeit findet unter unglaublich primitiven Bedingungen statt. Genau wie damals spielt der Aberglaube eine große Rolle: In der Mine steht eine Figur von El Tío, dem Teufel, der den Einheimischen zufolge der Besitzer aller Mineralien ist. Gegen 12.00 Uhr kehren wir ins Zentrum von Potosi zurück.
Abends fahren wir nach la Paz, ankusft nächste Tag

17. Tag: La Paz
Der Tag steht zur freien Verfügung und Sie können sich von den Anstrengungen und lange fahrt zu erholen.
Übernachtung in la Paz

18. Tag : La Paz – Heimatland
Heute ist der wohl traurigste Tag der ganzen Reise. Sie werden zum Flughafen gebracht und fliegen dann mit vielen schönen Erinnerungen und Bildern der Eisberge wieder nach Hause. Frühstück und Transfer zum Flughafen – ENDE DER LEISTUNGEN
/F/-/-/

19. Tag : Heimat

Leistungen:

Organisation der gesamten Expedition
Bolivianischer Bergführer oder Aspirant, wenn möglich
Sämtliche Transfers; Bus- und Jeepfahrten vor Ort, gemäss Programm Bergseile, Firnschwerter, Eisschrauben
Koch, Küchengehilfen, Hochträger
Verpflegung wie im Programm erläutert, Frühstück(F), Mittagessen(M) oder Box Lunch (BL) Abendessen(A)
Übernachtungen laut Expeditionsplan: Hotels der guten Mitterklasse, Üblicherweise im Doppelzimmer, auf Wunsch Einzelzimmer mit Aufpreis
Zweipersonenzelte beim Trekking und beim Bergsteigen
Regionale Flüge in der Economy-Class
Alle im Tourablauf inkludierten Mahlzeiten in Salzsee Uyuni
Vorbereitungstreffen in Nürnberg

Nicht Enthalten:

Internationale Flug
Reiseunfall- und Krankenversicherung
Trinkgelder, Getränke und persönliche Ausgaben
Bergausrüstung: Steigeisen, Eispickel, Klettergurt, Schlafsack